» die relovution kommzt... sei auf der hütte!

June 15, 2007

» Von Zimtmännern und anderen Gestalten

Heute gibt es die krasse Gegendarstellung zum vorigen Coloradoartikel: (Fast) unberührte Natur, weitab von allen Touristen (und auch ausnahmsweise mal Zügen): Ich rede vom Black Canyon of the Gunnison, und dem Cinnamon Pass.

Der Black Canyon selbst ist gerademal ca. ein viertel so tief wie der berühmt-berüchtigte Grand Canyon, aber er reicht schon vollkommen aus, um dem Menschen jegliche Perspektive und Weiten/Tiefen/Höhenwahrnehmung zu nehmen - man sieht irgendwann einfach nur Stein, tief und viel. Auf so manchen Foto tut man sich schwer, überhaupt noch irgendeine sinnvolle Struktur zu erkennen. Ihr natürlich nicht, ihr seid ja alle toll und schlau ;-)





Noch viel krasser ist allerdings der Cinnamonpass: ein kleiner, unscheinbarer weißer Weg auf der Landkarte, ausgeschildert mit so lustigen Schildern wie "4-Wheel-Drive recommended" (auf der Karte mit 4WD Only bezeichnet), die natürlich alle in den Wind geschlagen werden. Also haben wir unseren armen Dodge Caliber (2WD Automatik = nix gut) hochgequält, was dann doch überraschend gut geklappt hat. Natürlich, im Nachhinein.. würde die Bezeichnung "verdammt bescheuerte Idee" wohl ganz gut passen. Aber das Auto hats mehr oder weniger gut überlebt, und oben war der Ausblick verdammt genial - inklusive einer authentischen, nicht touristisch erschlossenen Geisterstadt (einem alten Mining Town von ~1900) auf über 10,000 ft Höhe! Das gibt dem Pass auch seinen Namen: Hier oben wurde neben Silber und Gold auch Kupfer geschürft, welches im Gestein eben Zimtfarbig ist.


Wie harmlos diese Biester - ich wage nicht "Wege", geschweige denn "Straßen" zu sagen - auf einmal aussehen, sobald man sie in ein Foto einsperrt..


Dafür haben wir uns nachdem wir sie bezwungen hatten dieses Panorama verdient


Und diese Geisterstadt!




Das Opfer des Tages - etwas Gummi der Unterbodenabdeckung, die bei einem der Aufsetzer abgerissen ist.. :-)


Obwohl Allradantrieb - je nachdem wo man kuckt - empfohlen oder required ist..


..war letztendlich doch alles prima.

live im lebenreagieren, kommentieren! (2 haben schon reagiert)(21:21 Uhr)

June 14, 2007

» Keine sinnvolle Überschrift

Bereit für die nächste Dosis Amerika?

Die letzte Woche haben wir zwar mehr oder weniger komplett in Colorado verbracht, allerdings ist dieser schnieke Bundesstaat in seiner Vielfältigkeit auch keineswegs zu unterschätzen. Von den Ausläufern der Great Plains im Osten über die saftig grünen und selbst im Juni frostigen (wir haben bei Schneefall und Minusgraden gecampt, noch dazu in einem nicht zu kleinen Sturm, der zehn Meter neben unserem Zelt einen Baum umgehauen hat) Rocky Mountains, die zu ausgedehnten Wandertouren und Autofahrten über diverse Pässe auf 4000 Metern - plus minus ein paar hundert - einladen, bis hin zu den roten Sandsteinwüsten im Südwesten. Und das ist immer noch nicht das Ende vom Lied: Auf dem Plan liegen noch mindestens der Black Canyon of the Gunnison, ein angeblich sehr spektakulärer.. naja, Canyon eben, und die mysteriösen in Felswände gehauenen Städte der Ancestral Pueblans (auch bekannt als Anasazi), die irgendwann im 14. Jahrhundert plötzlich verschwunden sind (die Anasazi - nicht die Städte. Logisch, oder?).

Gestern hat uns auch ein ordentliches Gewitter in Glenwood Springs (Genauergesagt in einem kleinen Kaff nebenan. Wie es heißt? Tja, es hat keinen Namen. Und das meine ich Ernst: Es ist ausgeschildert als "No Name"!) erwischt, was voller Hoffnung geschmiedete Pläne auf Rafting und weitere interessante Wandertouren mehr oder weniger brutal zerstört hat, aber heute war bereits wieder alles eitel Sonnenschein, und auch die Klimaanlage durfte wieder auf vollen Touren laufen. (Für die, die unsere Tour auf Google Maps nachvollziehen wollen, oder um ehrlich zu sein, für meine eigene Erinnerung, die größeren Stationen der letzten Tage hießen: Denver (ein dreckiges Loch); Golden Gate Canyon State Park (der weder etwas mit der Golden Gate Bridge, noch mit den Grand Canyon zu tun hat - um ehrlich zu sein haben wir nicht einmal den Canyon entdeckt); Nederland (wo es ein Deutsch-Schwarzwaldrestaurant gibt); Boulder (übelstes Hippiekaff, hier singt sich irgendwie jeder seinen Lebensunterhalt zusammen); Estes Park (Touriefalle)/Rocky Mountain National Park (sehr, sehr nett); Trail Ridge Road (der höchste Highway der USA); Silverthorne (klingt wie aus einem Computerspiel); Leadville (die höchstgelegene Ortschaft der USA); Independence Pass nach Aspen (Zitat Tussi am Information Center in Silverthorne: "Oh, that's DEFINATELY the way to go to Aspen!"); Glendwood Springs (wo es tolle natürliche heiße Quellen gibt, die im tiefsten Winter sicher am besten zu genießen sind. Natürlich ist das ganze Touristengerecht in eine Art Kurbad hereingepfuscht worden, womit die Besitzer auch sündhaft teure Eintrittsgelder (und über allerlei Zusatzleistungen) à la Krösus absahnen können. Im lokalen Begleitheft steht übrigens, dass als das Bad irgendwann kurz nach 1900 eröffnet wurde extra Personal aus Europa eingeflogen wurde um den ganzen den edlen Touch verleihen zu können..); Highline State Park bei Grand Junction (völlig un-sehenswert, aber weit genug weg von der zuvor über uns hängenden Regenwolke); heute das Colorado National Monument (ein sehr sehenswertes Hochplateu aus Sandstein); und jetzt der Crawford State Park etwas nördlich von obig genannten Black Canyon of the Gunnison.

Um die ständig wiederkehrenden Fragen von in Europa zurückgelassenen mal für alle zu beantworten: Ja, wir zelten meistens, in seltenen Fällen auch mal in einem billigen Motel (äh, schlafen, nicht zelten.. wäre wohl etwas komisch. "Hi, I'd like a room for a night.." - "Sure, for how many people?" - "Nah, no people, just a tent..") oder irgendwo in der Pampas im Auto. Ja, in Amerika gibts an jeder Ecke Burger, sowie an allen Rundungen, Geraden und Punkten. Ja, wir lernen jede Menge Leute kennen, nein, wir haben nicht die Möglichkeit (oder Intention) uns ständig zu besaufen, das verhindert das tolle Alkohol-ab-21-Gesetz, und ja, es ist definitiv genial hier drüben. Ha-ha an alle die nicht mitkommen wollten und es jetzt bereuen! :-)

Weitere Beobachtungen:

  • Fast jeder Ami scheint schon mal mit dem Militär in Deutschland gewesen zu sein, oder jemanden dort zu kennen.
  • Niemand käme deswegen auch nur auf die vage Idee spaßeshalber das - wenn überhaupt vorhandene - eingerostete Deutsch hervorzukramen.
  • Dreiviertel der Amerikanischen Population wohnt in RVs. Wer dachte, die Holländer wären das verrückteste Wohnmobilvolk könnte falscher nicht liegen.
  • RVs können auch mal die Größe von ausgewachsenen Reisebussen annehmen. Und hintendran hängt noch das normale Ausflugsauto, welches wiederrum ein Supersize-Dodge mit Doppelreifen und Flugzeuggröße (und -spritverbrauch) hintendranhängen hat.
  • Züge sind hier auch mal mehrere Kilometer lang. Und sie verfolgen uns! An fast jedem Camping in dem wir waren schafft es irgendwie ein Zug sich in deutlich hörbare Nähe zu schleichen und uns des nachts röhrend zu wecken. Prädikat: Miese Vieher!
  • Bargeld ist bis auf die ubiquitösen Quarters (Münzen) für Automaten oder Washingtons (1 Dollar Scheine) für Trinkgelder eine mehr oder völlig abstruse Sache. Wenn man mit Scheinen statt mit Karte bezahlt, ist man automatisch als nichtsahnender europäischer Tourist entlarvt.
  • Viele Dinge, die für uns recht selbstverständlich sind (wie Anschnallen, oder nicht mitten auf der Autobahnauffahrt parken) sind in den USA extra deutlich ausgeschildert, und damit auch niemand denkt das Ganze sei ein staatlich abgesegneter Witz, steht immer drunter: It's the law!

Was die Amis überhaupt nicht draufhaben:

  • Duschen. Entweder brühend heiß oder (seltener) völlig eiskalt, Hauptsache schmerzhaft. Regelungen irgendeiner Art gibt es grundsätzlich nicht.
  • Verkehrsbeschilderungen. Mal vor der Ausfahrt, mal hintendran, auf jeden Fall immer irgendwo anders, gerne auch mal Ankündigungen à la "Camping - 1/2 Mile right", aber dann die eigentliche Abbiegung selbst völlig unscheinbar hinter einem Gebüsch und ja nicht ausgeschildert verstecken.
  • Verkehrsführung im Allgemeinen: Wer hier stets weiß, welche Spur für was ist, wohin führt und wie/wo man wenden kann/soll/darf, darf sich als mein persönlicher Zen-Meister und Held melden.
  • Natur mal Natur sein lassen. So gut wie alles ist bis in den letzten quarter-inch touristisch erschlossen, mit Schilder beworden, mit bunten Motels und Hotels bepflastert, und kulinarisch mit den gängigen Fast-Food-Ketten bestens versorgt.

So, jetzt aber genug mit den etwas auf Schwarz-Weiß getrimmten Blicken auf den Nordamerikanischen Kontinent, in Wirklichkeit ist es echt verdammt genial hier drüben, weitaus besser als es in Europa gerne dargestellt wird. Die Menschen sind freundlich und hilfreich, die Landschaften phänomenal, und im großen und ganzen ist alles völlig problemlos. Ich kanns nur jedem raten! Und zur Belohnung für alle, die sich durch den Text gekämpft haben, gibt es besonders viele hoffentlich hübsche Bilderchen:


Die Great Plains


Die Rocky Mountains


Schnee hat hier keinen Seltenheitswert (man trifft allerdings durchaus des öfteren Gruppen von Mexikanern mit lauter Jugendlichen die herumschreien "Oh my God, it's snow! Can you believe it?! It's SNOW! SNOW!!")


Die Rockies sind grooß


Hier haben selbst Hunde manchmal Langeweile


Es ist ca. 0°C, es schneit, und der kalte Wind fegt uns um die Ohren... aber wir GRILLEN!


Fleisch! (Oben: Büffel, unten: Beef)


Diesen Baum habe ich nach dem Sturm keine zehn Meter von unserem Zelt entfernt entdeckt. Ein toller Weg, um den Tag zu beginnen!


Um mal die Temperatur zu dokumentieren (49 Fahrenheit = ca. 9 Grad Celsius). Man bedenke: Das hier ist noch im kleinen Städtchen einige hundert Meter tiefer, und noch nicht so spät abends. Da gehts nochmal ordentlich runter!


Panorama


Ein Groundsquirrel


Knuffiges Murmeltier


Die Wege hier sind teilweise so anstrengend, dass manche einfach tot umfallen


Trail Ridge Mountain Index


Gipfel der Welt (fast.)


Einer unserer Campgrounds, tief in der Pampas, wo einem auch mal Elche Gute Nacht sagen kommen


Eingang zum Colorado National Monument


Wenn sich jemand das Leben nehmen möchte: Hier wäre ein stylischer Ort dafür! (Das soll jetzt natürlich keine Ermutigung sein. Außer du bist fett, hässlich, dumm, und stinkst. Was mich an die Schlagzeile einer kürzlich erschienenen Ausgabe von "The Onion" erinnert: 'Most Americans too fat to commit suicide!')


Die Hochebene ("Mesa") des Colorado NM


Der Griff nach dem Abgrund


Auch hier gehts tief hinab


Die Tiefebene, in der der Colorado River fließt, wirkt im Kontrast sehr grün


Das wars für heute. Schreibt ein paar Sätze in die Kommentare (es scheint zu funktionieren, irgendwie), ich würde mich freuen!

live im lebenreagieren, kommentieren! (das hat noch niemand zuvor)(09:44 Uhr)

June 6, 2007

» Von Chicago nach Nebraska

Mittlerweile stecken wir irgendwo in den tiefen Nebraskas, was übrigens tatsächlich ein einziges Loch (bzw. eine einzige flache Ebene ist): Während das als doch sehr ländlich verschriene Iowa überraschenderweise High-Tech ist (an jedem dämlichen Rasthof hängt ein fettes "Free Wireless Internet"-Schild, Campings sind alle mitsamt mit Duschen ausgestattet), platziert Nebraska lustigerweise auch mal Jahrzehntealte Schranken statt versprochener (und ausgeschilderter) Campgrounds - noch dazu mit dem Hinweis, dass man zum Parken ein extra permit benötigt, welches nur im vor ca. 2 Stunden vorher passierten Kaff zu erstehen ist. Naja, dann muss eben auch ohne gehen! Jetzt gehts erstmal weiter Richtung Denver bzw. Colorado, wo sicherlich ein paar magnifizente Panoramen zu erkaschen sind.

Hier noch ein Nachzügler: Die berühmt-berüchtigten und durchaus auch spektakulären, aber vollends touristisch erschlossenen Niagara Falls (über die übrigens anscheinend über 20% des amerikanisch konsumierten Frischwassers gehen):

Niagara Falls

Des Nachts werden wir auch mal von völlig unerwarteten, aber dennoch gern gesehenen Gästen besucht:

Unser Freund, der Waschbär

Chicago selbst empfang ich persönlich zwar nicht so genial wie New York City, ankucken kann man sichs aber durchaus - insbesondere die Museen sind ziemlich berühmt. Wir selbst waren im Planetarium und im Vorraum vom Museum of Nature, in dem das größte vollständige bisher gefundene Tyrannosaurus Rex Skelett furchteinflößend kleine Kinder erschreckt. Auch furchtbar berühmt und tatsächlich nett anzusehen: The Bean.

The Bean

Chicago Skyline
Die Chicago Skyline

Um nicht im Verkehrschaos Großraum Chicago zu versinken, haben wir in einem kleinen State Park weiter östlich entlang des Lake Michigans gezeltet, um dann von dort aus mit dem (für amerikanische Verhältnisse höchst ungewöhnlich) Zug die Stadt zu erobern: Die Indiana Dunes. Eine Art gigantischer Sandhaufen mit üppiger Vegetation drauf - was nicht nur unsere Augen, sondern leider auch Bazillionen von Moskitos mochten.

Indiana Dunes

Der Lake Michigan wirkt fast wie ein tropisches Meer
Der Lake Michigan wirkt fast wie ein tropisches Meer

Auch hier gibts die kleinen putzigen Bärchis
Auch hier gibts die kleinen putzigen Bärchis

Auf dem Weg nach Westen haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Iowa City auf Einladung einer netten Dame (genauer: freakige Software-Engineerin) hin eingelegt und das zufälligerweise gerade stattfindende Art Festival besucht. Naja, Iowa-Kunst jedenfalls.

Iowa City

Kurze Zeit später wurden wir von der zweiten Sintflut erwischt.
Kurze Zeit später wurden wir von der zweiten Sintflut erwischt.

Und zu guter letzt noch ein Blick auf das dämmernde Nebraska (und viel mehr gibts hier auch nicht. Ehrlich.)..

Nebraska

live im lebenreagieren, kommentieren! (3 haben schon reagiert)(00:38 Uhr)

May 28, 2007

» New York, New York

Wieder zurück in Amerika! Nach einem kurzen Trip über die Stationen Thousand Islands - Toronto - Niagara Falls (also oberhalb des Lake Ontario entlang) haben wir gerade wieder amerikanische Gefilde erreicht (gerade huscht die Skyline von Buffalo durch die Windschutzscheibe). Kurzer Rückblick:

Spoiler Warning. Wer sich das alles lieber anhören möchte wenn ich mir dabei den Mund fusslig rede (..wobei ich natürlich bis dahin wieder die Hälfte vergessen habe.. was allerdings auch ein Attribut des folgenden ist.), muss sich jetzt zusammenreißen und direkt zu den Fotos springen.

Nach über 5-stündiger Verspätung sind wir dann doch noch irgendwann in New York gelandet und haben auch unser Hostel gefunden (Jazz on the town: relativ versifft, aber für den Preis eigentlich sehr gut gelegen (307 East 14th Street - ist das nicht eine schmucke Bezeichnung? Immerhin deskriptiver als "Mühlstraße 17", das muss man den Amis lassen.) und akzeptabel. Zunächst mit einem Pärchen aus la France situiert, bekamen wir am zweiten Tag Gesellschaft von betrunkenen Französinnen (da muss irgendwo ein Nest sein). Sightseeingmäßig haben wir einfach das komplette Programm gemacht: Von der City Hall ausgehend quer durch den Financial District (am World Trade Center - what's left of it - und Wall Street vorbei), die ungefähr 300 Meilen lange Schlange für die Ellis Island & Statue of Liberty Boat Tour ausgelacht, wieder hoch nach Chinatown (wo wir uns günstig durchgefressen haben) über Little Italy bis zur Old St. Patrick's Church (man beachte den konsequenten Mangel an Subwaynutzung!). Danach noch der obligatorische Blick vom Rockefeller Center und eine Chilleinlage im Central Park. Danach wollten wir eigentlich ins Guggenheim-Museum, allerdings habe ich mich da auf meinen Navigator Philipp verlassen, der irgendwann bemerkte "Oh, wir sind irgendwie 20 Straßen zu weit nach Norden gelaufen.." Naja, wir haben uns dann noch schnell den Times Square, Madison Square Garden und Penn Station reingezogen, und dann wars auch höchste Zeit für ne Matratzeneinlage. Am nächsten Tag dann noch Museum of Modern Art (Andy Warhol rockt!), Grand Central Station und ne Führung durch die U.N. Headquarters (wo sogar gerade eine Sitzung stattgefunden hatte, allerdings vom eigentlich schon in den 90ern aufgelösten Ausschuss für Koloniale Selbstbestimmung..) Abends dann waren wir auch mal in einer waschechten Broadway Aufführung - einer Musical Adaption von Victor Hugos 'Les misérables'. War ganz nett, aber als gescheite Oper wäre das schätze ich mal deutlich besser gewesen. So war es dann doch etwas flach.

Danach haben wir schließlich unsere Karre bekommen (Autofahren in Manhattan ist überraschend einfach, obwohl die Autovermietung nur einen Block vom Times Square entfernt war), mit der wir dann auch prompt raus in die Pampas von Pennsylvania gefahren sind (haben dann irgendwo beim Mt. Pocono State Park gecampt. Die Gegend um den Lake Ontario - unterwegs nach Toronto - ist allerdings nicht sonderlich empfehlenswert: Einfach nichts da. Und Toronto selbst.. naja, mir hat die Stadt nicht sonderlich zugesagt, irgendwie fad. Waren trotzdem über Nacht in einem Hostel, wo wir prompt ein paar sehr interessante Menschen kennengelernt haben, mit denen wir prompt einen heben waren (In Kanada darf man ja Gottseidank 'schon' mit 19 trinken) - Kanadisches Bier ist teilweise gar nicht so übel, wenn man dunkles Bier mag.

Jetzt sind wir Richtung Chicago unterwegs. Man ist hier eigentlich sehr flott unterwegs, wir werden wohl also noch deutlich mehr Umwege fahren können als wir gehofft hatten. Mal schaun!

Und jetzt zu dem Teil, was die meisten letztendlich eigentlich nur sehen wollen:

Häuserschluchten im Financial District
Häuserschluchten im Financial District

Blick vom Südzipfel Manhattans nach Norden
Blick vom Südzipfel Manhattans nach Norden

Es werden auch mal ganze Straßen mit Tischen vollgestellt um die mannigzahlige Kundschaft aufnehmen zu können
Es werden auch mal ganze Straßen mit Tischen vollgestellt um die mannigzahlige Kundschaft aufnehmen zu können

Manhatten ist überraschend grün - Überall sieht man Bäume und kleine Parks
Manhatten ist überraschend grün - Überall sieht man Bäume und kleine Parks

Man findet lauter verrückte Läden
Man findet lauter verrückte Läden

Die Subway ist versifft, fährt aber dafür 24 Stunden am Tag
Die Subway ist versifft, fährt aber dafür 24 Stunden am Tag

Panorama vom Rockefeller Center, in der Mitte der fette Central Park
Panorama vom Rockefeller Center, in der Mitte der fette Central Park

Blick nach Osten, im Hintergrund ist Brooklyn gut zu erkennen
Blick nach Osten, im Hintergrund ist Brooklyn gut zu erkennen

Das Empire State Building ragt über die Stadt
Das Empire State Building ragt über die Stadt

Philipp und ich, leider etwas zu dunkel geraten
Philipp und ich, leider etwas zu dunkel geraten

Manhattan hat viele dubios aussehende Ecken
Manhattan hat viele dubios aussehende Ecken

Sitzungssaal der U.N.
Sitzungssaal der U.N.

Times Square bei Nacht (inklusive obligatorischer Coca Cola Werbung)
Times Square bei Nacht (inklusive obligatorischer Coca Cola Werbung)


Unser guter alter Dodge Caliber (naja, eigentlich ist er brandneu: Hatte keine 930 Meilen drauf als wir ihn gekriegt haben) und das billige Walmart-Superstore-Zelt

Bei Gelegenheit gibts mehr!

live im lebenreagieren, kommentieren! (4 haben schon reagiert)(05:04 Uhr)

July 17, 2006

» Alles neu macht der.. äh.. Juli

So, mir ist vorhin mal aufgefallen, dass es jetzt vielleicht endlich mal Sinn machen würde diesen schicken technische-Spielwiese-Blog auch mal etwas ernsthafter zu benutzen, da vielleicht der eine oder andere wissen will, die das Leben hier unten ist.

Flashback: Jan beschließt seinen Zivildienst in der bayerischen Hauptstadt, dem zeitlos schönen [Achtung: maßlose Schleimerei] und immergrünen München zu machen, da er das Glück hat reein zufällig den neuen Direktor der Dermatologischen Klinik zu kennen.

Am Freitag gings also endlich in den Zug, nur mit dem nötigsten bepackt (ich hatte natürlich verschlafen), und bin dann irgendwann tatsächlich angekommen. Weit zu laufen zu meiner Wohnung war es nicht, liegt praktisch um die Ecke vom HBF. Nach einer kurzen Einweisung der Hausverwalterin und gemütlichen chillen im neuen Domizil (Eckdaten: 12m², Kleines Zimmer – voll möbliert – plus kleiner Flur mit nem großen Schrank und einem Bad, Südblick auf die St. Pauls Kirche – ein sehr schönes Ding, im Ernst – und direkt über der Wies’n) stellte sich auch bald raus, dass einer meiner Stockwerknachbarn aus Aschaffenburg ist.. die Welt ist halt doch klein. Waren dann abends mit noch ein paar anderen Kollegen von ihm unterwegs im Ostbahnhof in einem Ding namens ‘Keller’ – ähnlich wie Batschkapp/Colos Saal, nur kleiner. Ansonsten wohnt hier noch ein Pole, der in seinen Semesterferien in Deutschland arbeitet, und ein gewisser Stefan, wie Bene (der AB-ler) Ex-Zivi, den ich gerade zum ersten mal getroffen hab. Und noch eine mysteriöse Frau, keine Ahnung wer das ist. :)

War heute auch gleich zum ersten Mal arbeiten.. Muss ja dank einer tollen neuen Regelung die ersten 3 Monate im Pflegedienst arbeiten. Is kein großer Act, hauptsächlich Sachen rumtragen oder so, aber ich schätze auf Dauer wird solche Affenarbeit ganz schön nerven. Naja, we will see sprach der Blinde.

Würde gerne auch gleich erste Bilderische Eindrücke veröffentlichen, aber leider hat die Postsendung der eBay-Ersatz-kaputten Kamera, deren Innenleben mir ein begehrtes neues Display liefern soll, es nicht mehr rechtzeitig gepackt um von meinen Eltern (die am Samstag hier waren um den ganzen restlichen Kram runterzubringen) mitverfrachtet zu werden. Muss also wohl warten bis jemand mich besuchen kommt und die mitnimmt.. wink-mit-dem-zaunpfahl ;)

live im lebenreagieren, kommentieren! (2 haben schon reagiert)(21:00 Uhr)

March 8, 2006

» Physik Referat

Tja, und dahin geht mein Referat-Effizienzspiegel. Für die letzten x (überaus erfolgreichen ;) Referate habe ich selten mehr als 1-2 Stunden gebraucht, aber diesmal musste ich leider deutlich mehr verbraten. Und ich hab noch nich ma nen Farbdrucker.. Was ganz praktisch wäre diesmal :)

Es geht übrigens um Quarks. Verdammt lustige Dinger. Machen irre Sachen. Und so.

live im lebenreagieren, kommentieren! (erst einer war schon schneller)(01:01 Uhr)

September 29, 2005

» Bilder meiner Jawa

War ja am Wochenende in Tschechien, bei der Gelegenheit hab ich mal Bilder unseres tollen uralten Motorrades dort geschossen - eine Jawa! Ein richtig geiles altes Motorrad :)

http://relovution.de/bilder/jawa

live im lebenreagieren, kommentieren! (erst einer war schon schneller)(23:41 Uhr)

September 21, 2005

» Mundharmonika

Ich habe mir eine Mundharmonika gekauft! :) Hier ein Bild von meiner hübschen, künftigen Begleiterin:

Mal schaun, wie schnell ich wie vielen Leuten damit auf den Sack gehen kann.. muhaha >:-)

live im lebenreagieren, kommentieren! (2 haben schon reagiert)(23:06 Uhr)

September 18, 2005

» Wahlen

So, habe gewählt, und jetzt gönne ich mir einen netten Snack: Schnitzel superbe à la Mama! Köstlich.

live im lebenreagieren, kommentieren! (das hat noch niemand zuvor)(17:42 Uhr)

September 13, 2005

» Comment Spam

Hab grad eeeewig viele Spamkommentare gelöscht. Ich glaube, ich sollte anfangen, bei bBlog mitzuprogrammieren, damit die 0.8er etwas zügiger rauskommt, die hat dieses Captcha integriert... und auf ein externes hab ich keine Lust ;)

Btw, morgen fängt die Schule an. Kotz kotz spei würg..

Laber · live im lebenreagieren, kommentieren! (erst einer war schon schneller)(02:35 Uhr)